EINE-WELT-LADEN
Seit einigen Jahren betreibt eine Gruppe engagierter Schülerinnen und Schüler der Liebfrauenschule einen Eine-Welt-Laden. Unter Federführung von Frau Herkenhoff sind die Öffnungszeiten sogar erweitert worden: Jeweils mittwochs und freitags in der großen Pause findet der Verkauf gegenüber vom Sekretariat statt. Die Eine-Welt-Gruppe freut sich über regen Besuch - und wirbt um neue Mitwirkende, die sich dort melden können! Hier aktuelle Bilder vom 13.01.2006:
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Inzwischen in die Jahre gekommen... Der Eine-Welt-Laden wurde von Herrn Frank Osburg, einem ehemaligen Kollegen, ins Leben gerufen. Zunächst gab es ein ausgeklügeltes Bestellsystem, aber aufgrund der positiven Resonanz wurde nach kurzer Zeit ein echter Laden eröffnet: ein großer Schrank, der aus der Lehrergarderobe vor den Aulabereich geschoben wird, prall gefüllt mit Schokoriegeln, Kaffee, Tee, Honig, Reis und einigen anderen Artikeln aus dem sogenannten fairen Handel. Der Kasten, der mittags für die Klassenbücher gebraucht wird, dient als Theke. Gerechnet wird im Kopf; eine Registrierkasse oder einen Taschenrechner brauchen die MitarbeiterInnen nicht. Schülerinnen im Verkauf tätig Es sind überwiegend Schülerinnen aus den achten Klassen, die den Warenverkauf ehrenamtlich betreuen. Einige sind schon seit mehreren Jahren dabei. |
Neue Hilfskräfte werden zunächst argwöhnisch
betrachtet. Aber da der Laden seit Beginn des Schuljahres 2005/6 zwei
Mal pro Woche geöffnet hat, nämlich mittwochs und freitags in
der großen Pause, so werden auch etwa 8 Helfer benötigt.
Stammkunden |
Dort gibt es ein Lager, das an 2 Tagen pro Woche für einige
Stunden geöffnet ist. Manchmal begleitet mich auch eine Schülerin,
was vor allem in der Vor-Weihnachtszeit eine große Hilfe ist.
Gewinn wird gespendet
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Wie alles anfing:
Liebfrauenschule in mittelamerikanischer Presse
(Costa Rica)
Im Dezember 2001 erhielten die Schülerinnen und Schüler der Eine-Welt-Gruppe
Besuch aus Costa Rica. Ovidio López, der Vorsitzende der Kleinbauerninitiative,
wollte sich zum einen über den Verkauf der fairgehandelten Produkte an der BLS
informieren, zum anderen konnte er viele interessante Dinge aus Sicht der mittelamerikanischen
Kaffeebauern erzählen. Er betonte dabei, dass die Arbeit der Menschen in Europa,
die sich für fairgehandelte Produkte einsetzen, den Kaffeebauern in Mittelamerika
Hoffnung gibt, nicht in ihrer schweren Arbeit aufzugeben.
Jugendliche eröffnen Weltladen
[...]Wenig später, nach dem Kontakt mit mittelamerikanischen
Produzenten entschied eine Gruppe Jugendlicher der Bischöflichen Liebfrauenschule
(Jasmin Materna, Tobias Karutz, Oliver Hohenschue, Marcel Goerke, René Schulz
und Reinhold Kohlert), sich für die Vermarktung und den Verkauf von fairgehandelten
Produkten einzusetzen. Beim Sommerfest der Schule begannen sie mit der ersten
Verkaufsaktion. Viele Eltern waren interessiert und kauften verschiedene Produkte.
Eine Schülerin (J. M.) sagte:
„Jetzt haben wir zumindest eine Vorstellung, wie wir den fairen Handel und die Produzenten unterstützen können, auch wenn wir die Schule verlassen!“
Der
faire Handel kauft Produkte von Bauern aus Entwicklungsländern zu erhöhten Preisen,
damit die Bauern einen höheren Verkaufspreis erhalten und sich so selbst aus
ihrer Armut befreien können. Zusätzlich „erwirtschaftete“ der Laden 400 € Gewinn,
den wir direkt an eine Kaffeebauernkooperative weitergegeben haben.
Um unseren neuen Laden gebührend einweihen zu können, wollen wir am Mittwoch,
dem 25. September, in der großen Pause mit allen Interessierten, Schülern, Eltern
und Lehrern eine kleine Eröffnungsfeier begehen. Dazu werden wir auch Besuch
aus Mittelamerika von „unserer“ Kaffeebauernkooperative haben. Wir hoffen, dass
viele vorbeischauen, einkaufen und sich „überraschen“ lassen.
Für das Gründungsteam: Oliver Hohenschue
Fairer
Preis - Kaffeeprojekt (Zeitungsartikel)