Unterbringung: Hotel Litava
Begleitung: Frau H. Schwarz und Herr H. Mainz
Sonntag, den 2.6.2002: 7.00 Uhr Abfahrt ab Eschweiler; Anreise nach Beroun, Zimmerbelegung, Abend-essen, erstes Kennenlernen des Ortes
Montag, den 3.6.2002: Vorm.: Stadtführung Prag (Teil 1)
Prager Altstadt (Rathaus, Wenzelsplatz, Altstädter Ring, Judenviertel, Pulverturm)
Nachm.: Freizeit, auf der Rückfahrt Besuch von Zbraslav,
Abend: nach dem Abendessen, Programm nach eigener Wahl in Kleingruppen
Dienstag, den 4.6.2002: Vorm.: Stadtführung Prag (Teil 2)
Prager Kleinseite (Kampa-Insel, Großprior-Palais, Kleinseitner Ring,
St. Niklas, Waldstein-Palais)
Nachm.: Malá Strana, Berg Petrin (Erdseilbahn)
Abend: nach dem Abendessen, Theaterbesuch: Laterna Magica (für Teilgruppe)
Mittwoch, den 5.6.2002: Vorm.: Rundfahrt: Břevnov, Schloss Stern
nach dem Mittagessen im Hotel
Fußballübertragung Deutschland – Irland
Nachm.: Besichtigung von Schloss Karlštejn; Fahrt nach Prag
Abend: Prag bei Nacht
Donnerstag, den 6.6.2002: Vorm.: Stadtführung Prag (Teil 3)
Hradschin (Loreto, Kloster Strahov)
Nachm.: ergänzende Besichtigung der Prager Kleinseite
Abend: nach dem Abendessen, Pro-gramm nach eigener Wahl in Klein-gruppen
Freitag, den 7.6.2002: Vorm.: Nationalmuseum oder Technisches Museum
Nachm.: Gelegenheit zum Stadtbummel in Kleingruppen
Abend: nach dem Abendessen, Programm nach eigener Wahl in Kleingruppen
Samstag, den 8.6.2002: Nach dem Frühstück Rückreise nach Eschweiler
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Die Tschechische Republik ist ein mitteleuropäisches Land, bestehend aus den historischen Regionen Böhmen, Mähren und Schlesien, die seit den frühesten Tagen der Besiedlung Europas existieren.
Schon im 5. Jahrhundert n. Chr. ließen sich die Vorfahren der heutigen Bewohner der Tschechei in dieser Region nieder, und um 868 übernahm Prinz Boriwoi aus dem Geschlecht der Premysliden die Herrschaft. In seine Machtperiode fällt die Gründung des tschechischen Reiches. Um 870 wurde dann auf einem Berg über der Moldau die Prager Burg errichtet.
Der
wahrscheinlich bekannteste unter den früheren Machthabern dieses Reiches war
der katholische Fürst Wenzel I. (903-935 n. Chr.), der später Schutzheiliger
von Böhmen wurde.
Nach dem Tod Wenzels III. im Jahre 1306 wurde die Premysliden-Herrschaft durch Johann von Luxemburg abgelöst, und 1346 wurde Karl IV. König der Tschechei. Als heiliger romanischer Herrscher wählte Karl Prag zu seiner Hauptstadt und ließ viele bedeutende Bauwerke errichten, darunter den St. Veitsdom und den Hradschin. Er gründete auch die erste Universität in Mitteleuropa, die Karlsuniversität. Nach Karls Tod folgte der Hussitenkrieg und mit ihm 15 Jahre voller religiöser Konflikte.
Im Jahre 1526 erlangte die Habsburger Dynastie den Thron, wodurch weitere Kriege verursacht wurden. So kam es 1618 zum Prager Fenstersturz. Hierbei wurden zwei Abgesandte des Papstes, die mit dem protestantischen Böhmen verhandeln sollten, aus einem Burgfenster geworfen. Dies war der Auslöser für den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648), in dessen Folge etwa ein Drittel der Bevölkerung des Landes starb.
Zwischen 1784 und 1848 gab es, trotz des Einflusses der Habsburger, ein Wiederaufleben der tschechischen Nation: Die Sprache wurde standardisiert, die industrielle Revolution erreichte das Land, und viele große tschechische Führer traten in Erscheinung, wie z. B. Frantisek Palacky.
1848 kämpften die Tschechen dann erstmalig direkt für die Idee den tschechischen Teil des Landes eigenständig werden zu lassen. Zu dieser Zeit gehörte Prag zum Kaiserreich Österreich-Ungarn, wodurch es zum Aufstand gegen den Kaiser kam, wobei die Tschechen ihren eigenen Staat forderten. Diese nationale Bewegung, die es in ähnlicher Art in ganz Europa gab (Völkerfrühling), wurde von österreichischen Truppen niedergeschlagen.
1918, nach dem Ersten Weltkrieg, kamen die Alliierten überein, einen neuen Staat, die Tschechoslowakei auszurufen, bestehend aus Böhmen, Mähren, Schlesien und der Slowakei. Dies geschah entgegen des Vorschlages des amerikanischen Präsidenten Wilson, der das Selbstbestimmungsrecht der Völker betonte.
Mit dem Münchener Abkommen von 1938 jedoch tolerierten die Briten und andere europäische Mächte die Annexion der tschechischen Gebiete durch die Deutschen unter Adolf Hitler. Nach der Nazibesetzung im Zweiten Weltkrieg (1939 - 1945) folgte die kommunistische Herrschaft mit dem Einzug der Sowjetarmee im Mai 1945.
Bei den Wahlen im Jahre 1946 gewannen die Kommunisten 38% der Stimmen und ergriffen 1948 unter Klement Gottwald die Macht mit Unterstützung der Sowjetunion, die praktisch jegliche Opposition eliminiert hatte. Grund und Boden sowie die Industrie wurden verstaatlicht mit dem Ziel, die Tschechoslowakei zu einem Lieferanten von Schwermaschinenbau und Waffen für den Ostblock zu machen.
Mit wachsendem Unmut über die Fremdherrschaft ihres Landes formierte sich die kommunistische Partei unter Alexander Dubcek neu und versuchte, einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz einzuführen, heute bekannt unter dem Namen „Prager Frühling“. Im August 1968 fielen jedoch die Sowjetunion und ihre Verbündeten in das Land ein, was die Unterdrückung noch verschärfte und für weitere 21 Jahre verlängerte. Ökonomische Reformen wurden zurückgenommen und eine halbe Million Parteimitglieder ausgeschlossen.
Nach den folgenschweren Ereignissen des Jahres 1989 in den Ostblockländern läutete eine gewaltsame Polizeiaktion gegen eine legale Studentendemonstration im November desselben Jahres (bekannt als das masakr) den Untergang des Kommunismus in der Tschechoslowakei ein. Am 28. Dezember wurde Alexander Dubcek zum Vorsitzenden der Nationalversammlung gewählt, und einen Tag später wurde Vaclav Havel, ein bekannter Autor und Schreiber von Theaterstücken, Präsident. Im Juni 1990 wurde eine Koalitions-regierung gebildet, und nach drei Jahren der Debatten und des Streits mit den führenden slowakischen Parteien stimmte das Parlament mit der erforderlichen Drei-Fünftel-Mehrheit einer Beendigung der Föderation zu. Seit dem 1. Januar 1993 gehen die Tschechische und die Slowakische Republik getrennte Wege.
Die neue Tschechische Republik sah sich mit zahlreichen Problemen konfrontiert, hervorgerufen durch politische und finanzielle Korruption, in deren Folge Vaclav Klaus im November 1997 als Premierminister zurücktrat.
Eine Parlamentswahl im Juni 1998 verlief ergebnislos, doch unter dem jetzigen Premierminister Milos Zeman, der zwischen den Oppositionsparteien vermittelte, trat die Tschechische Republik im März 1999 der NATO bei. Die Verhandlungen mit der Europäischen Union über eine vollwertige Mitgliedschaft sind zugunsten der Tschechischen Republik abgeschlossen. Das Land ist ebenfalls Mitglied aller anderen wichtigen internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen, dem Internationalen Währungsfond und der Welthandelsorganisation.
Trotz eines leichten Rückgangs seiner Popularität aus den stürmischen frühen Neunzigern, (zum Teil wegen seiner Hochzeit mit einer jüngeren Frau und seinen Entscheidungen zur Amnestie), wurde Vaclav Havel im Januar 1998 einstimmig für weitere fünf Amtsjahre als Präsident wiedergewählt.
Einer Legende zufolge wird Prag im frühen Mittelalter von einer Fürstin namens Libussa am Ufer der Moldau gegründet. Der erste Premyslidenherrscher Borivoj unterwirft die Tschechen und verlegt den Fürstensitz nach Prag. Da er selber Christ ist, lässt er um 894 die Marienkirche erbauen.
Im Jahre 922 wird Wenzel Herrscher und gründet um 925 auf dem Hradschin eine Kirche, die dem heiligen Veit geweiht ist. Wenzel wird jedoch später von seinem Bruder ermordet und seitdem als Schutzpatron Böhmens verehrt.
973 erhält Prag ein eigenes Bistum, die ersten Klöster werden gegründet. Die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt nimmt zu, in den folgenden Jahrhunderten ziehen Kaufleute aus dem Deutschen Reich, Italien, Frankreich, darunter auch Juden, nach Prag. Seitdem ist in der Stadt eine starke jüdische Minderheit vorzufinden, die heute vor allem in der Josefstadt wohnt. Um 1230 wird ein Mauerring errichtet, Prag erhält Stadtrechte. Unter König Ottokar II. wird 1257 die Kleinseite gegründet, die ersten Prager Groschen werden 1300 geprägt.
Nach Streitigkeiten um den Thron gelingt es im Jahre 1310 dem Geschlecht der Luxemburger, die Herrschaft über Böhmen zu erlangen. Unter Karl IV. (1346 ‑ 1378) erlebt Prag eine Blütezeit auf kultureller, politischer und wirtschaftlicher Ebene. Die Stadt wird 1344 zum Erzbistum erhoben, 1348 wird dort die erste Universität Mitteleuropas gegründet. Der Veitsdom, die Karlsbrücke und der Königspalast entstehen unter anderem in dieser Zeit. Zudem lässt Karl die Neustadt erbauen und den Wohnbereich der Stadt erweitern. Prag gilt um 1400 als "Rom des Nordens", das Gelehrte, Künstler und Händler aus ganz Europa anzieht.
Doch diese Periode ist nur von kurzer Dauer, da sich Wenzel IV. in Familienstreitigkeiten verstrickt und die Tschechen an der Universität bevorzugt, weshalb viele Deutsche auswandern. Schließlich tritt Jan Hus (1369 ‑ 1415) als Reformator auf, er will das Christentum auf seine Ursprünge zurückführen und die sozialen Unterschiede innerhalb der Kirche abschaffen. Er wird deshalb in Konstanz auf einem Scheiterhaufen getötet. Seine aufgebrachten Anhänger stürmen 1419 das Neustädter Rathaus, befreien die gefangenen Hussiten und stürzen die katholischen Ratsherren aus den Fenstern (1. Prager Fenstersturz). In der Folgezeit kommt es in Böhmen zu Religionskonflikten, die die Hussiten, angeführt von Jan Zizka, zunächst für sich entscheiden können. Die Bedeutung Prags als Handelsmetropole geht im 15. Jahrhundert dennoch zurück. Die Königsresidenz wird unter Vladislav dem Zweiten nach Budapest verlegt. Während der Herrschaft Ferdinand des Ersten fällt Böhmen an die Habsburger. Dabei erhält Prag weitgehende Rechte, das Erzbistum wird wieder errichtet. Ferdinand lässt viele Jesuiten einreisen, die zahlreiche Gebäude errichten, der Katholizismus erlangt einen höheren Stellenwert.
Rudolf II. (1576 ‑ 1611), der sich für Kunst und Naturwissenschaften interessiert, muss einen Angriff seines Neffen, des Erzherzogs Leopold, abwehren. Sein Bruder Matthias, der später zum böhmischen König ernannt wird, hilft ihm dabei. Innerhalb Prags kommt es wieder zu Konflikten zwischen Katholiken und Protestanten, was zum 2. Prager Fenstersturz führt, der wiederum den Dreißigjährigen Krieg (1618 ‑ 1648) auslöst. Es kommt am 8. November 1620 zur Schlacht am Weißen Berge, die das protestantische Heer des Grafen Matthias von Thun verliert. Daraufhin werden zahlreiche böhmische Protestanten enteignet oder vertrieben. Die Region gehört wieder zum Haus Habsburg. Durch diese Maßnahmen verlassen viele Gebildete Prag, dessen politische und wirtschaftliche Bedeutung deswegen erneut nachlässt. Die protestantischen Armeen dringen zweimal bis Prag vor, allerdings ohne nennenswerte Erfolge. Als die Kleinseite von den Schweden besetzt wird, tritt bereits der Westfälische Frieden in Kraft, der den Krieg beendet. In der Phase der Gegenreformation entstehen neue Kirchen und Paläste in Prag, die Stadt hat aber den hohen Stellenwert verloren.
Im Zuge des Österreichischen Erbfolgekrieges wird Prag von 1741 ‑ 1744 von Bayern, Sachsen , Preußen und Franzosen eingenommen. Die Preußen wollen im Siebenjährigen Krieg Prag erobern, doch die Stadt wird durch den Sieg der Österreicher befreit (1757). Kaiser Josef II. (1765 ‑ 1790) setzt Reformen wie z.B. Glaubensfreiheit durch und vereint die vier Prager Gemeinden unter einem Magistrat.
Bedingt durch das wachsende Nationalbewusstsein im 19. Jahr-hundert kommt es 1848 in Prag zu einer nationaltschechischen Revolution, die aber scheitert. Der Konflikt zwischen Deutschen und Tschechen verschärft sich. Die deutsche Sprache wird daraufhin zurückgedrängt.
Der Prager Frieden von 1866 beendet den Krieg zwischen Österreich und Preußen in Deutschland.
Nach Ende des Ersten Weltkrieges wird Prag 1918 Hauptstadt der 1. Tschechoslowakischen Republik (CSR). 1922 wird das Stadtgebiet durch Eingemeindungen erheblich erweitert. Prag hat nun fast 677000 Einwohner.
Durch das Münchener Abkommen werden Böhmen und Mähren 1938 dem Deutschen Reich unter Hitler angeschlossen, der einen Reichsprotektor nach Prag schickt. Es kommt zu Demonstrationen gegen die Besatzer, der Student Jan Opletal wird ermordet. Die SS reagiert mit Massaker an der Zivilbevölkerung. Im Mai 1945 ziehen sowjetische Truppen in Prag ein, die CSR wird neu gegründet. In der Folgezeit werden die meisten Deutschen aus der Stadt vertrieben, viele von ihnen kommen dabei um.
Der tschechoslowakische Staat erhält 1948 die Bezeichnung "Volksrepublik". 1960 wird er in eine sozialistische Republik umgewandelt (CSSR), Prag besteht nun aus 10 Distrikten.
Am 21 .8 1968 demonstriert die Prager Bevölkerung für eine Reform des Kommunismus, woraufhin Truppen aus verschiedenen Ostblockländern einmarschieren und den Aufstand gewaltsam beenden (Prager Frühling). 1969 verbrennen sich zwei junge Männer aus Protest auf dem Wenzelsplatz.
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Reiterdenkmal
des hl. Wenzel vor dem Nationalmuseum |
Durch erneute Eingemeindung wird Prag erweitert. Die erste U‑Bahn ‑ Linie der Stadt (Metro) nimmt 1974 ihren Betrieb auf. Am 1. 1. 1977 verfassen mehrere Intellektuelle wie der spätere Präsident Vaclav Havel die Charta 77, die Meinungsfreiheit einfordert.
Im April 1987 besucht der sowjetische Staatschef Gorbatschow Prag, im Januar 1988 kommt der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl zum Staatsbesuch in die CSSR. Im Herbst des gleichen Jahres finden in Prag erneute Proteste gegen das Regime statt, die die Polizei mit Gewalt beendet. 1989 finden viele DDR‑Bürger Zuflucht in der bundesdeutschen Botschaft in Prag. Außenminister Genscher genehmigt ihnen die Ausreise in den Westen. Ende des Jahres münden die immer heftigeren Proteste der Bürger in die "sanfte Revolution", die sozialistische Staatsführung wird nach rund 40 Jahren gewaltlos abgesetzt. Vaclav Havel wird zum Präsidenten gewählt.
Im März 1990 wird die "Tschechoslowakische Föderative Republik" (CSFR ) proklamiert, Prag bleibt Hauptstadt.
Am 1. Januar 1993 wird die CSFR aufgelöst, die Tschechische Republik und die Slowakische Republik werden zu unabhängigen Staaten. Seitdem ist Prag nur noch Hauptstadt und Regierungssitz der Tschechei. Heute hat Prag ca. 1 186 900 Einwohner.
Quellen: Baedeker Reiseführer
Tschechische Republik, Spiegel Weltalmanach 2002
PRAG (Praha)
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Die Prager Kleinseite mit
Hradschin und Veitsdom über der
Moldau |
1348 gründete er die erste deutsche, und zugleich die erste Universität Mitteleuropas, wo die Studenten in 4 "Nationen" nach Herkunftsgebiet eingeteilt wurden. 1355 ernannte er Prag zur Hauptstadt des Reiches, die bis dahin auf ihr Dreifaches angewachsen war. Durch die Rückkehr Karls zog es Professoren, Architekten, Maler und allerlei Künstler aus Italien, Deutschland und Frankreich an die Moldau. Prag erhielt das Stapelrecht, was bedeutete, dass alle Waren, die ins Land oder auch nur hindurch kamen, erst einmal 3 Tage lang in der Residenzstadt zum Kauf angeboten werden mussten. Außerdem wollte der Kaiser die wichtigste Route des Welthandels durch Prag leiten: Venedig ‑ Prag ‑ Brügge. 1357 ließ Karl von seinem Lieblingsarchitekten Peter Parler die Karlsbrücke auf die Reste der Judithbrücke aufbauen. Parler verwendete dafür eine ganz neue von ihm erfundene Mörtelmischung, die besonders haltbar sein sollte. Sie bestand aus Kalk, Wein und Eiern. Dafür ließ man auf Befehl des Kaisers aus dem ganzen Königreich Eier importieren. Auf der fertig gestellten

Doch nicht nur jüdische Sehenswürdigkeiten spielen eine große Rolle in der Kunstgeschichte Prags. Schon die Gotik brachte eine Vielzahl von Kirchen und Palästen hervor. Der Höhepunkt gotischer Architektur Prags ist die St. Veitskathedrale auch wenn viele andere Epochen in diesem Dom verewigt sind. Die zwei Baumeister Matthias von Arras und Peter Parler hoben sich von der französischen Kathedralarchitektur ab. Und diese "Parlergotik" ver-breitete sich später auf ganz Europa. Im 16. Jahrhundert brachten italienische Künstler die Renaissance nach Prag. Auch in der Barockkunst gab es italienische, französische, deutsche und auch österreichische Einflüsse bei berühmten Bauten. Die St. Niklaskirche zum Beispiel ist eine der herausragenden Barockkirchen Europas. Mit dem Jugendstil um 1900 kam der Abschied von historisierenden Stilen. In den Werken schlug sich die Suche des tschechischen Volkes nach einer neuen, eigenständigen Identität nieder, zu sehen an dem Wilson Bahnhof, Svatopluk‑Cech‑Brücke, Hotel Europa und
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S.-Cech
Brücke |
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an anderen Bauten der Neuzeit. Eine der wichtigsten Bauten der Stadt ist unter anderem auch der Prager Eiffelturm. Die 175 t schwere Stahl‑ und Eisenkonstruktion wurde zwei Jahre nach dem Pariser Vorbild errichtet. Die St. Simon‑und‑Juda Kirche ist nicht durch eine besondere Architektur bekannt geworden, sondern durch Orgelspiele von Joseph Haydn und Mozart. Bevor Wolfgang Amadeus Mozart Anfang des Jahres 1787 zum ersten Mal in Prag war, wo er im Palast des Grafen Thun unterhalb der Prager Burg wohnte, lernte er immer mehr böhmische Musiker kennen, die zu dieser Zeit in Musikkapellen in ganz Europa spielten und von denen viele bald zu seinen engsten Freunden zählten. Seine Oper "Die Hochzeit des Figaro" war in Prag sehr beliebt und verbreitet. Im Oktober des Jahres kam er noch mal mit Frau Konstanze und stellte hier die Oper "Don Giovanni" fertig. 1791 komponierte Mozart anlässlich der Krönung Leopolds II. für Prag "La clemenza di Tito". Knapp drei Monate später starb er und der große Meister wurde in Prag in der St. Niklaskirche geehrt. Eine neue Blütezeit erlebten Theater, Literatur und Film während des Prager Frühlings in den 1960er Jahren. Das "politische Tauwetter" veranlasste das versteinerte Regime die wirtschaftliche Krise durch Lockerung der Kontrollen auszugleichen. Der "Eiserne Vorhang" der Republik bekam Löcher und viele Tschechen fuhren ins westliche Ausland. Umgekehrt kamen jetzt erstmals nach dem 2. Weltkrieg Touristen in großer Zahl aus dem Westen um die Pracht und Schönheit der " Goldenen Stadt" mit ihren historischen Baudenkmälern zu bewun dern, die vom Krieg kaum zerstört waren. Probleme wurden offen ausgesprochen und das Geistesleben hatte einen Höhenflug. Die öffentlichen Diskussionen waren nicht mehr aufzuhalten und bei internationalen Literatenkonferenz entschieden sich die Literaten gegen die Problemlösung durch Verhaltensregeln und für die Freiheit der individuellen Entscheidung. Innerhalb weniger Wochen entstand eine neue, eigenständige politische Kraft, mit der das Volk freier zu atmen begann und vom Ende der kommunistischen Gewaltherrschaft zu träumen wagte. Reisebeschränkungen und Zensur wurden aufgehoben und die Unabhängigkeit der Gerichte garantiert. Doch es sollte nicht mehr lange dauern bis sich die dunkle Nacht wieder über Prag senkte. 1968 marschierten hauptsächlich russische Soldaten, also Soldaten der "Bruderstaaten", in das Land ein. Man rief die Bevölkerung zum Widerstand und den Westen zur Hilfe auf, doch nichts half. Nach 1969 verließen Hunderttausende Tschechen und Slowaken das Land und fanden Exil in westlichen Ländern. Erst die "Samtene" ‑ weil gewaltlose ‑ "Revolution", die am 17.11.1989 begann, brachte dem Land den freien, demokratischen und unabhängigen Staat wieder, den sie 1938 durch das Münchener Abkommen an Hitler verloren hatte. Mit dem November‑Sturmwind zwangen die Bürger, Junge und Alte, das alte Regime in die Knie. Die Medien schwiegen, doch die Bürger hingen alle paar Stunden neue Plakate auf und verteilten Informationsblätter. Nach brutalen Polizeieinsätzen ging es Schlag auf Schlag. Die Zensur brach zusammen, politische Gefangene kamen frei und der "Eiserne Vorhang" fiel endgültig, sodass man ab dem 4. Dezember ohne Ausreisebewilligung in den Westen fahren konnte. Nachdem die kommunistische Partei in der Tschechoslowakei ihre Führungsrolle aufgegeben hatte, wurde der vorher politisch Verfolgte Václav Havel zum Staatspräsidenten gewählt. Dieser war der erste tschechische Staatspräsident, der im amerikanischen Kongress nicht um finanzielle Unterstützung bat. Bei Staatsbesuchen in Deutschland entschuldigte er sich öffentlich für die brutale Vertreibung der Deutschen durch die Tschechen. Letztendlich hat die "Goldene Stadt" ihren goldenen Humor wiedergefunden und bringt nun mit kreativem Potential Baudenkmäler und Kunstjuwelen nach Europa ein.
Architekturepochen in Prag
Wer durch Prag geht, erlebt eine Wanderung durch
alle Architekturepochen. Eine solche „Reise durch die Zeit“ wird man kaum ein
zweites Mal erleben können.
Diese Reise beginnt im 11. Jahrhundert mit dem
Einzug des romanischen Stils, als eine der ersten Epochen der europäischen
Kultur. Insgesamt ist der Stil bestimmt durch massive Bauten und Strenge,
wodurch der Eindruck uneingeschränkter Gewalt und unbegrenzter Mittel
suggeriert wird. Darüber hinaus ist der Rundbogen ein typisches Kennzeichen
dieser Epoche, wofür der Konvent des St. Georgs auf der Prager Burg ein
Beispiel ist.
Im 14. Jahrhundert, zeitgleich mit der
Erweiterung des Stadtgebiets unter der Regierung des römischen Kaisers und
böhmischen Königs Karl IV., setzte dann die Epoche der Gotik ein. An die Stelle
der massiven Wände der Romanik traten dünne Wandflächen mit großen,
vielfarbigen Glasfenstern.
In der Romanik war die Horizontale die
stilprägende Raum-dimension, nun ist es die Vertikale, das heißt, der gesamte
Baukörper strebt gegen Himmel. Hohe Fenster, Spitzbögen und Rippengewölbe
verstärken diesen Effekt. In Prag sind hierbei besonders die
St.-Veits-Kathedrale auf der Burg und die Karlsbrücke von Bedeutung.
Die Epoche der Renaissance begann im 15. Jahrhundert. Das vorrangige Ziel war es nun, die Kultur der Antike in sämtlichen Erscheinungsformen wieder zu beleben. Ausgehend von einem neuen Selbstbewusstsein der Menschen entstand ein völlig anderes Lebensgefühl als zuvor und man besann sich auf antike Überlieferungen zurück. Oftmals sind bei Renaissance-Bauten klassische Säulenordnungen, Bossenmauerwerke ähnlich den antiken Brücken und Aquädukten oder Dreiecksgiebel zu finden. Haupt-merkmal eines Renaissance-Palastes ist die blockhaft-geschlossene Gesamtform. In Prag gehört das Schwarzenberg-Palais auf dem Hradschinplatz zu den schönsten erhaltenen Denkmälern im Renaissancestil.

Das Palais Schwarzen-berg am Hradschiner Platz
Die europäische Kulturepoche zwischen 1600 und 1700 gliedert
sich in Früh-, Hoch- und Spätbarock und fand ihren stärksten
Ausdruck in der Architektur.
Die Hauptaufgaben lagen in der Gestaltung des Fürstenschlosses, der Stadtanlagen
und der Kirchen zu einer künstlerischen Einheit. Barockbauten wirkten besonders
dynamisch durch den Reichtum an plastischem und malerischem Schmuck. Weitere
Merkmale waren die kühne und leidenschaftliche Bewegtheit der gewaltigen
Bauten.
Des Weiteren erkennt man Barockbauten an ihren bewegten, aus flachen Kurven
zusammengesetzten Grundrissen, ihren unter-brochenen Giebeln und ihren schraubenförmig
gedrehten oder zu Gruppen zusammengefassten Säulen.
Diese architektonischen Strukturen wurden bewusst durch Malereien durchbrochen.
Die bedeutendsten barocken Bauwerke in Prag sind die St.-Nikolaus-Kirche sowie
die Barockpalais und Gärten auf der Kleinseite und die Statuen auf der
Karlsbrücke.
Der Klassizismus hielt seinen Einzug zu Beginn des 19. Jahrhun-derts, er brachte
die Rückkehr der Renaissance mit sich. Die Gebäude sind den antiken
Kirchen ähnlich, zeigen aber auch einige neue architektonische Elemente,
wie zum Beispiel Spitzsäulen und Pavillons, die in ausgedehnten Parkanlagen,
Theatern und Museen untergebracht waren.
Als international bedeutsame Stilrichtung in der angewandten und bildenden Kunst
entstand der Jugendstil zur Zeit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Oberste
Maxime des Jugendstils war es, die Trennung zwischen Kunst und Leben sowie zwischen
den einzelnen Künsten (Baukunst, Malerei, Plastik, etc.) aufzuheben. Der
Jugend-stil orientiert sich stark an der Pflanzenwelt, d.h. er zeichnet sich
durch Blumenmuster und lange, geschwungene Linien aus, die sich die organischen
Formen von Pflanzen zum Vorbild nehmen. Im Gegensatz dazu sind flächig-lineare,
geometrische Ornamente mit einer Tendenz zum Asymmetrischen ein weiteres kennzeichnendes
Merkmal.
Das Repräsentationshaus am Platz der Republik in Prag wurde zwischen 1905
und 1912 erbaut und gilt mit seinen Musiksälen, Ausstellungsräumen,
Restaurants, Cafés und Geschäften nicht nur als komplexes Kulturzentrum,
sondern auch als einer der Schätze des Prager Jugendstils.
Seit 1911 hatte dann die kubistische Architekturbewegung ihr kreatives Zentrum
in Prag. Der Kubismus zeichnet sich vor allem durch seine geometrischen Grundformen
aus, insbesondere durch den Würfel und den Kristall.
Somit hat man am Ende dieser Reise jeden großen Architekturstil kennen
gelernt.
Stationen
der Reise
Bevor wir einen Fuß auf tschechischen Boden setzten, wussten wir nicht
viel von Prag. Doch das sollte sich bald ändern:
Sonntag, den 02.06.2002
· Sieben Uhr Abfahrt nach Beroun
· Zimmerbelegung
· Abendessen
· Erstes Kennenlernen des Ortes
Beim ersten Kennenlernen des Ortes wurde einige Mitschülerinnen schon von Tschechen verfolgt, woraufhin kaum ein Mädel wieder alleine auf die Straße gegangen ist.
Montag, den 03.06.2002
· Stadtführung Prag: Prager Altstadt: Rathaus, Wenzelsplatz, Altstädter
Ring, Judenviertel, Pulverturm
· Besichtung von Prag in Kleingruppen
Bei der Stadtführung erhielten wir interessante Informationen, unter anderem über die folgenden Sehenswürdigkeiten:
Die Karlsbrücke ist die älteste Brücke Prags mit einer Länge von 515 m und einer Breite von 10 m, die 1357 an der Stelle der eingestürzten Judithbrücke von Karl IV. errichtet worden ist. Bis 1870 war sie auch als Steinerne oder Prager Brücke bekannt. Zur Kleinseite und zur Altstadt wird sie durch Türme eingerahmt. Die Brückenpfeiler wurden in der Zeit von 1683 bis 1928 mit 30 Statuen und Statuengruppen von Heiligen bestückt.
Als Eingangstor in die Altstadt dient der gotische Pulverturm aus dem Jahre 1475 von Matthias Rejsek. Ursprünglich diente der Turm als Schießpulverlager und wurde im 19. Jahrhundert durch J. Mocker umgebaut.

Teynkirche (Gothik) am Altstädter Ring
Der bedeutendste Platz des historischen Prag ist der im 12. Jahrhundert entstandene
Altstädter Ring. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf diesem
Platz zählen neben dem Altstädter Rathaus und der Teynkirche auch
die im Barock gestaltete St.-Nikolaus-Kirche, das Palais Goltz-Kinsky im Rokokostil-
wo heute die graphischen Sammlungen der Nationalgalerie untergebracht sind.
Darüber hinaus das Haus „Zur Steinernen Glocke“ - ein gotisches, städtisches
Palais aus dem 14. Jahrhundert, das heute als Konzert- und Ausstellungsraum
der Galerie Prags genutzt wird- und das Magister-Johann-Hus-Denkmal von Ladislav
Saloun (1915).
Im Gedenken an einen der berühmten Prager Fensterstürze am 21. 6.
1621 sind in das Pflastermosaik des Platzes weiße Kreuze für die
27 böhmischen Herren sowie der Prager Meridian eingelassen worden. Des
Weiteren befindet sich am Altstädter Rathaus, das 1338 als Sitz der Stadtverwaltung
der Altstadt errichtet worden ist, die astronomischen Aposteluhr. An der Turmuhr
erscheinen jede volle Stunde zwischen 9.00 - 21.00 Uhr die 12 Apostel. Außerdem
ist im Unterteil das Kalendarium mit Tierkreiszeichen von Josef Manes (1865)
angebracht.
Die Prager Judenstadt (Josephstadt) entstand im 13. Jahrhundert. An ihrem heutigen
Aussehen haben die Sanierungen und die dabei durchgeführten Umbauten in
den Jahren 1893 - 1913 einen großen Anteil, jedoch ist der ursprüngliche
Charakter erhalten geblieben. Es gelang während des Umbaus nur einige der
bedeutendsten Denkmäler, die an die jahrhundertelange Geschichte der Prager
Juden erinnern, zu retten.
Der alte jüdische Friedhof, errichtet in der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts,
diente bis 1787 als Begräbnisstätte. Unter den mehr als 12.000 eindrucksvollen
gotischen Renaissance- und Barockgrab-steinen befinden sich auch die Grabstätten
des Rabbiners Jehuda Löw (1609) und Mordechaj Maisels (1601).

Dienstag, den 04.06.2002
· Stadtführung Prag: Prager Kleinseite: Kampa-Insel, Großprior-Palais,
Kleinseite, Ring, St. Niklas, Waldstein-Palais,
· Laterna Magica
Nachdem wir am Abend Laterna Magica besucht hatten, trafen wir in der Innenstadt auf Simon, Norman, Andreas und Alex, die, nachdem sie 1,5 h im Fahrstuhl unseres Hotels festgesessen hatten und so den Bus verpasst hatten, mit dem Zug nach Prag gekommen waren.

Szenenausschnitt „Zauberhafter Zirkus“, Laterna Magika
Mittwoch, den 05.06.2002
· Schloss Troja
· Fussball- Übertragung
· Burg Karlstein


Die „uneinnehmbare“ böhmische Burg Karlstein befindet sich 28 km von Prag entfernt. Karl IV. ließ sie 1348 bis 1365 bauen, um dort die Kronjuwelen aufzubewahren.

„H“, der Mann vom KGB
Donnerstag den 06.06.02
· Stadtführung Prag: Hradschin: Kloster Strahov, Loreto
· Freizeit in Prag
· Prag bei Nacht
Die Prager Burg entstand im letzten Viertel des 9. Jahrhunderts und seitdem
ist der gesamte Burgkomplex, zu dem Paläste, Verwaltungs- und Kirchenbauten,
Wehranlagen und Wohnanlagen verschiedenster Epochen gehören, gewachsen.
Zu diesem Gebäudekomplex gehört das Goldene Gässchen, auch Goldmacher-
oder Alchimistengässchen genannt. Dort sind um 1540 in die Bögen der
gotischen Nordmauer der Burg 18 winzige, bunt bemalte Häuschen gebaut worden,
meist für Handwerker und Bogenschützen. Eines von ihnen ist 1916/1917
von Franz Kafka bewohnt worden.
Heute ist der frühere Sitz der böhmischen Fürsten und Könige,
die Prager Burg, ein nationales Kulturdenkmal und seit 1918 Sitz des Staatspräsidenten.

Der Palast des Staatspräsidenten im Hradschin
Das Prager Loreto ist die Marienwallfahrtsstätte mit einer Nachbildung des Heiligen Häuschens sowie der Santa Casa und der barocken Christi-Geburt-Kirche. Berühmt ist das Loreto vor allem aus dem Grund, dass sich im Turm ein Glockenspiel mit 27 Loreto-Glocken befindet, die jede volle Stunde das Marienlied „Gegrüßt seist du tausendmal, oh Maria“ spielen. Darüber hinaus beherbergt es den Loreto Schatz, eine Sammlung von Kunstgemälden aus dem 16. bis 18. Jahrhundert und eine mit 6222 geschmückte Diaman-tenmonstranz.

Freitag, den 07.06.02
· Nationalmuseum oder Technisches Museum
· Stadtbummel in Kleingruppen
Das im Jahre 1822 gegründete Nationalmuseum entstammt der Zeit des gemeinsamen
deutschen und tschechischen böhmischen Landespatriotismus, der vom böhmischen
Hochadel getragen wurde. Das Museum sollte der "Nationalliteratur"
und der "Nationalproduktion" gewidmet werden.
Einer der frühen Förderer und der erste Präsident war der Naturwissenschaftler
Graf Kaspar Maria von Sternberg, dessen beträchtliche Gesteins- und Mineraliensammlung
auch heute noch den zentralen Ausstellungskomplex bildet. Böhmen war damals
eine der geologisch bekanntesten Regionen Europas, in wissenschaftlichen Diskussionen
war sie selbst unter ernsthaften Laien (wie zum Beispiel Goethe) in aller Munde.
Graf Sternberg selbst unterhielt einen Briefwechsel mit Goethe, der eines der
Ehren- und Gründungsmitglieder war und somit Interesse an der frühen
nationalen Entwicklung der Tschechen zeigte. Erträge seiner geologischen
Exkursionen in Nordböhmen ließ er dem jungen Museum zugute kommen.
Andere Schwerpunkte des damaligen Nationalmuseums waren zum einen eine beträchtliche
Bibliothek und zum anderen die Organisation wissenschaftlicher Böhmenforschung.
Heute ist das Nationalmuseum eines der beliebtesten Kulturorte der Prager Stadt,
jährlich wird es von mehren tausend Besuchern erkundet. Das Nationalmuseum
spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte Tschechiens und damit auch Prags.

Der Thomas Klein für die Prager Elle noch zu klein
Die letzte Nacht wurde für einige von uns endlos lang und um wach zu bleiben wurden sämtliche Tricks probiert, was zur allgemeinen Aufmunterung beigetragen hat. Auch die Nachtwache für bestimmte Personen wurde zu einem Erlebnis. Zum Abschluss wurden die restlichen Mitfahrer, fünf Minuten bevor der Wecker ging, von den Übernächtigten geweckt.
Samstag, den 08.06.2002
· Rückfahrt nach Eschweiler
…oder wie man es auch nennen könnte: acht Stunden Schlaf mit Toilettenpausen.
Zusammenfassung:
Wir werden diese Fahrt niemals vergessen.
DANKE!
