"Call of Duty" und "Frackmania". Das sind nur zwei Spiele, zwei von vielen, die wir auf der Eltern-LAN -ZUSAMMEN.SPIELE.ERLEBEN- am 28.10.2015 in der Stadtbücherei Eschweiler selbst testen durften. Der sehr informative und für uns Eltern gewinnbringende Abend stand unter dem Motto "Überblick verschaffen - Games ausprobieren - Faszination verstehen".

Die beiden sehr kompetenten Medienpädagogen kamen von der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn und von der Akademie in Remscheid. Uns Eltern wurden Spiele vorgestellt. Dank der Möglichkeit, die beiden Spiele "Call of Duty und Frackmania" selbst einmal auszuprobieren zu können, bekamen wir einen ersten Einblick in die Welt der E-Gamer und tauschten uns später an diesem Abend über unsere Erfahrungen und die gesamte Thematik aus. Was macht die Faszination aus? Welche Erlebnisse habe ich während des Spiels? Wann ist es "zuviel"? Bei welchen Veränderungen Ihres Kindes oder auch eines Erwachsenen (Bereich Schule/Beruf, Sozialverhalten, Gesundheit, Computer) sollte eingegriffen werden? Wie verschaffe ich mir "Zugang" zu meinem Kind, um diese "Leidenschaft" zu verstehen? Welche Spiele gibt es und welche sind harmlos? Fragen über Fragen …

Der sogenannte Flow-Effekt, direkte Rückmeldungen, Erfolgserlebnisse, Kontrolle und die Möglichkeit, andere Identitäten anzunehmen, ganz einfach nur Spaß, gewinnen, sich mit anderen messen, einfach alles machen zu können, sind nach Umfragen wohl die Hauptbeweggründe, um in die Welt des E-Gamings einzutauchen. Natürlich ist hier auch ein gewisses Suchpotential gegeben, welches nicht unterschätzt werden sollte. Hierzu gibt es wichtige Information auf www.verhaltenssucht.de . Von Bedeutung ist es, das Vertrauen seines Kindes zu haben - Vertrauen dahingehend, dass es erzählt, was für ein Spiel gerade gespielt wird, was sozusagen "in" ist und worum es dabei geht. Man sollte nicht direkt jedem "Game" negativ gegenüberstehen und versuchen, sich zunächst einmal möglichst vorbehaltlos diesem Thema zu nähern. Wie wäre es beispielsweise mit: erklären lassen und selbst einmal ausprobieren?- :-) Dran bleiben lautet die Devise! Ein sehr wichtiges und hochsensibles Thema - auch in puncto - wann ist es zuviel? Wo ist eine Grenze erreicht? Hier gaben uns die Pädagogen den Tipp: "Treten Sie doch einfach mit ihren Kindern in den Dialog und treffen Sie Vereinbarungen. Diese gelten dann natürlich auch für Sie"; heißt für uns Eltern. Bei dieser Vereinbarung (die gerne auch auf das Handy übertragen werden darf) sollten alle Beteiligten bedenken, dass "das Spiel" noch mit dem normalen Leben kompatibel sein sollte. Auch sollen wir Eltern die uns gesteckten Grenzen einhalten und nicht "mal eben zwischendurch unser Handy auf den Essenstisch holen". :-) Sicherlich kann hier nur ein kurzer Ausschnitt von einem informativen, sehr ansprechenden und neugierig machenden Abend wiedergegeben werden.

Liebe Eltern, Sie möchten noch mehr zu dieser Veranstaltung, zu diesem Thema erfahren? Sie haben Gesprächsbedarf? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung, auf das Gespräch mit Ihnen!